Das Prinzip des Rhythmus / Wandlung

„Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen. Das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwungs nach links; Rhythmus kompensiert.“
Kybalion

Dieses Prinzip besagt, dass nichts bleibt, wie es ist. Alles unterliegt einem ständigen Wandel, so wie das Ein- und Ausatmen, das Geborenwerden, Leben und Sterben oder die vier Jahreszeiten.

Dies ist auch ein großer Trost, wenn es uns mal nicht so gut geht, denn wir wissen, dass auch diese Situation einem Wandel unterliegt. Das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwungs nach links. Damit ist gemeint, dass wir im gleichen Maße, wie wir geben, auch wieder etwas zurückbekommen. Rhythmus kompensiert, also gleicht aus. Das bedeutet, es kann nicht nur eine Seite gelebt werden – wir können nicht nur geben, wir müssen auch nehmen können.

Durch das Prinzip des Rhythmus können wir erkennen, wo wir gerade stehen und was wir zu tun haben.