zurückVeröffentlicht am 1. Juli 2014 von Brigitte Fritzel

Positives Denken

Die Tage habe ich etwas „unfreiwillig“ ein Gespräch mitbekommen. Ein Mann sagte etwas ungehalten zu einer Frau: „Du musst einfach mal ein bisschen positiver Denken. Du hast an allem was auszusetzen und bist nur am rummeckern.“

Daraufhin äußerte sich die Frau in einem ziemlich schroffen Ton: „Du hast gut reden, du hast ja auch nicht die ganzen Probleme an der Backe wie ich.“

Diese Aussage hat mich dazu bewegt, diesen Artikel zu dem Thema „Positives Denken“ zu schreiben.

Schauen wir doch mal, worum sich unsere Gedanken meistens drehen. In erster Linie um Finanzielles, Gesundheit, Beruf, Partnerschaft, Kinder, Familie allgemein.

Sind es positive oder negative Gedanken? Oder sogar ängstliche, sich sorgende Gedanken?

Leider sind es oft Probleme, um die sich die meisten unserer Gedanken drehen.

Das 2. Prinzip, das Prinzip der Entsprechung, besagt, dass alles, was wir erleben, durch unsere Gedanken, Gefühle und unser Handeln hervorgerufen wird – bewusst oder unbewusst.

Haben wir an allem etwas auszusetzen, sehen in allem das Negative, sind ewig unzufrieden, dann ziehen wir genau das wieder in unser Leben – Menschen wie Situationen, die uns das bestätigen, was wir denken.

Das Leben entscheidet nicht, ob unsere Gedanken gut für uns sind oder nicht. Es kennt nur Erfolg, es unterscheidet dabei nicht, in welche Richtung.

Unsere derzeitigen Resultate sind das Ergebnis unserer Gedanken!

Das Wunderbare daran ist, dass wir unsere Gedanken/unser Denken jederzeit ändern können – wir müssen uns nur dafür entscheiden.

Wenn uns das bewusst ist, haben wir die Möglichkeit, uns neu auszurichten.

Was können wir tun, um unser „altes Denken“ zu durchbrechen?

  • Positives Denken
    • Earl Nightingale sagte: „Verschwenden Sie keine Minute Ihres Lebens mit Unterhaltungen über negative Probleme jeder Art, auch nicht über Ihre Krankheiten. Es sei denn, Sie reden mit Ihrem Arzt. Sonst hilft es weder Ihnen noch den anderen.“
  • Erkenne das Positive in dir und in den Menschen um dich herum.
  • Verändere deine Sichtweise/deine Einstellung.
    • Unsere Einstellung ist größtenteils ein Denken von anderen Quellen (Autoritätspersonen wie z. B. Eltern, Lehrer, Politikern, Medien, von Erzählungen …..) und durch Erfahrungen und Erlebnisse geprägt.
    • Es ist unsere Einstellung zu Beginn einer jeden Aufgabe, die dafür ausschlaggebend ist, ob wir Erfolg haben oder nicht.
    • Unsere Haltung anderen gegenüber, bestimmt die Haltung der anderen uns gegenüber. Und unsere Haltung dem Leben gegenüber bestimmt die Haltung des Lebens uns gegenüber.
  • Achte darauf, was du denkst – habe eigenverantwortliche Gedanken.

Mit jedem Gedanken schöpfen wir. Jeder Gedanke ist ein Schöpfungsprozess. Du entscheidest, ob es negative oder positive Gedanken sind.

Michael Bernhard Beckwith (hat in dem Film „The Secret“ mitgewirkt) sagte folgendes:

„Schöpfung findet immer statt. Mit jedem Gedanken oder mit jeder anhaltenden Denkweise trägt jedes Individuum zum Schöpfungsgeschehen bei. Denn aus diesen Gedanken wird sich etwas manifestieren.

Was du jetzt gerade denkst, erschafft dein künftiges Leben. Du kreierst mit deinen Gedanken dein Dasein! Weil du ständig am Denken bist, bist du ständig am Erschaffen. Das, woran du am häufigsten denkst oder worauf du die meiste Aufmerksamkeit richtest, wird sich als dein Leben manifestieren.“

Wenn du die Resultate in deinem Leben verändern willst, dann musst du dein Denken und deine Einstellung ändern – also eine positive Einstellung und positive Gedanken haben. Hierbei hilft dir die Frage „Was ist das Gute daran?“

Folgende Tipps können dich beim positiven Denken unterstützen.

  • Wenn du weißt was du nicht willst, konzentriere dich auf das Gegenteil – was und wie du es haben willst.
  • Habe Ziele und Wünsche – wer kein Ziel hat, weiß nicht wohin er soll.
  • Begeistere dich für die Erfüllung deiner Ziele.
  • Das Unterbewusstsein denkt in Bildern.
    • Stelle dir deine Ziele und Wünsche immer wieder in Gedanken vor, das unterstützt den schnellen Erfolg – visualisiere den Endzustand.
    • Das Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden zwischen Realität oder Vorstellung. Es kann nicht wählen, nicht zurückweisen, es muss jedes Bild annehmen.
  • Emotionen/Gefühle unterstützen ebenfalls den schnellen Erfolg, sie sind sogar der wichtigste Aspekt bei der ganzen Sache.
  • Sei dankbar für alles, was du hast.
  • Lache viel, schau dir lustige Filme an, freue dich.
  • Umgebe dich mit freundlichen Menschen.

Wenn wir positive Gedanken, eine positive Einstellung haben, dann ziehen wir auch positive Menschen und Situationen an, die unserem Denken entsprechen.

Entscheide dich jetzt dafür, in Zukunft positive Gedanken zu haben und freue dich schon auf all das Wundervolle, das du mit deinen „neuen Gedanken“ in dein Leben ziehst.

In diesem Sinne wünsche ich allen positive, liebevolle Gedanken.

Herzliche Grüße

eure Brigitte

Probiere doch mal folgendes aus:

Konzentriere dich auf eine bestimmte Farbe, zum Beispiel gelb. Setze dir als Tagesziel, ganz viele gelbe Dinge zu sehen. Denke an diesem Tag so oft wie möglich an diese Farbe, und stelle sie dir immer wieder vor. Richte dich immer wieder auf diese Farbe aus. Du wirst erstaunt sein, wie oft dir diese Farbe im Alltag begegnet. Viel Spaß dabei.