zurückVeröffentlicht am 10. Mai 2014 von Brigitte Fritzel

Die Kraft der Dankbarkeit

Die Kraft der Dankbarkeit – DANKE ist mehr als nur ein Wort!

Durch die Unruhen in der Welt und die häufigen Naturkatastrophen höre ich immer wieder Sätze wie:

  • „Gut, dass wir in Deutschland leben!“
  • „Ich bin so froh, dass es bei uns keine Erdbeben gibt!“
  • „Wir können dankbar sein, dass wir in Frieden leben!“

und vieles mehr.

Durch die Polarität bekommen wir gezeigt, wie gut es uns geht und wofür wir dankbar sein können.

In der Regel sind wir dankbar,

  • wenn uns zum Beispiel bei einem Autounfall nichts passiert ist – „Gott sei Dank, nur ein Blechschaden.“
  • wenn uns jemand in der Not geholfen hat,
  • wenn wir etwas erreicht haben/ein Erfolgserlebnis hatten,

also meistens dann, wenn uns etwas Gutes wiederfährt.

Aber was ist mit all den wunderbaren Dingen, die wir schon in unserem Leben haben? Was für uns schon so selbstverständlich geworden ist, dass wir es nicht mehr wahrnehmen oder nicht mehr zu schätzen wissen?

Wir können zum Beispiel dankbar dafür sein,

  • dass wir gesund sind, ein Dach über dem Kopf und ausreichend zu essen haben,
  • dass wir unseren Partner, unsere Familie, unsere Kinder und unsere Freunde haben,
  • was uns die Natur alles zu bieten hat, mit all ihrer Farbenpracht und Vielseitigkeit,
  • dass wir Redefreiheit haben, alles lesen und schreiben können, was wir wollen,

und für all die wunderbaren Dinge, die zu unserem Leben gehören.

Es gibt so vieles, wofür wir jeden Tag aufs Neue dankbar sein können.

Wenn wir unsere Sichtweise/Einstellung verändern, können wir wieder bewusst wahrnehmen, was für wertvolle Dinge wir schon in unserem Leben haben.

Für alles, was uns das Leben gibt und für das, was wir ernten, sollten wir dankbar sein. Wir sollten uns auch bewusst Situationen anschauen, die uns nicht so gefallen, denn hier haben wir die Möglichkeit der Erweiterung und gelangen zu neuen Erkenntnissen.

Alles geschieht aus einer großen Ordnung heraus. Manchmal erkennen wir erst viel später, was das Gute daran ist – wofür wir dankbar sein können. Doch wir können auf jeden Fall darauf vertrauen, dass es das Leben gut mit uns meint und nichts in unserem Leben geschieht, was wir nicht meistern können.

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“

Was macht die Dankbarkeit mit uns?

Wir verurteilen nicht mehr, weil wir das Gute sehen oder unsere Situationen mit einer neutralen Sichtweise betrachten. Durch die Dankbarkeit kommen wir in die Freude, wir haben Glücksgefühle und verspüren immer mehr Leichtigkeit im Leben. Wir ziehen noch mehr von dem in unser Leben, wofür wir wiederum dankbar sein können, denn wir verstärken immer das, wofür wir dankbar sind.

Wir schätzen wieder das, was wir schon haben und kommen wieder in die Wertschätzung. Dankbarkeit und Wertschätzung gehören zusammen. Wir können nicht für etwas aufrichtig dankbar sein, wenn wir keine Wertschätzung dafür haben.

Dankbarkeit ist auch ein Schlüssel für Reichtum.

In ihr steckt die Information von Reichtum – erst durch die Dankbarkeit kann großer Reichtum wahr werden. Ohne Dankbarkeit geht das nicht. Deshalb sollten wir anfangen, auch für all die kleinen Dinge dankbar zu sein.

„Du sollst dankbar sein für das Geringste und du wirst würdig sein, Größeres zu empfangen.“ (Zitat von Thomas à Kempis)

Dankbarkeit heißt auch „einverstanden sein mit…“.

Wenn wir von Herzen dankbar sind, zweifeln wir auch nicht mehr an den Begebenheiten in unserem Leben sondern sind damit einverstanden, wie es ist. Wir tragen keinen Widerstand in uns gegen das, was uns das Leben gibt und schon gegeben hat, sondern erkennen alles als Ergebnis unserer Gedanken an und sind somit mehr in der Eigenverantwortung.

Wir sollten aber auch anfangen, unsere Dankbarkeit und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

Wie? Es ist so einfach!

Wir können Lob und Anerkennung geben, unsere Hilfe anbieten und kleine Geschenke machen. Wir sollten unseren Mitmenschen gegenüber aufmerksam, ehrlich und aufrichtig sein, zu unserem Wort stehen, pünktlich sein, unsere Freude zeigen und auch unsere Liebe geben.

Es spricht natürlich auch nichts dagegen, einfach mal zu sagen:

  • „Es ist schön, dass es dich gibt.“
  • „Ich danke dir für deine Freundschaft“.
  • „Danke, dass du so zuverlässig bist.“
  • „Ich finde es schön, Sie als Chef zu haben“.
  • …..

Wenn wir anfangen, unsere Dankbarkeit und Wertschätzung zu geben, dann passiert etwas ganz Wunderbares. Alles, was wir geben, kommt zu uns zurück!

Wir sollten allerdings aus freiem Herzen, aus der Dankbarkeit heraus geben – ohne Berechnung, ohne Erwartung. Sonst kommt alles auch wieder nur unter dem Gesichtspunkt der Berechnung zurück, ohne wirkliche Dankbarkeit oder Wertschätzung.

Wie sieht es denn mit dem „Danke“ aus, welches als reine Höflichkeitsfloskel erwähnt wird? Schon als Kind bekommen wir es beigebracht. „Sei schön lieb und sage danke.“  Oder: „Was sagt man, wenn man etwas bekommt? Danke!“

Doch welche Ursache setzen wir, wenn wir das „Danke“ unehrlich bzw. floskelhaft meinen? Wenn wir uns für etwas bedanken, was uns gar nicht gefällt oder wir nicht wollen, nur weil es erwartet wird? Möglicherweise ernten wir ebenso Unehrlichkeit und Oberflächlichkeit oder bekommen weitere Dinge vom Leben, für die wir wiederum nur floskelhaft dankbar sein können…

Die Schwingung der Dankbarkeit

Wenn wir in der Dankbarkeit sind, senden wir die Schwingung der Dankbarkeit aus. So ziehen wir immer mehr Situationen in unser Leben, für die wir wieder dankbar sein können. Die Schwingung der Dankbarkeit wird immer höher und es dauert nicht lange, und wir tragen die Dankbarkeit als Grundschwingung in uns. Dann spüren wir die tiefe Dankbarkeit für alles – für unser Leben.

„Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die sich die Zeit dafür nehmen, meine Beiträge und Newsletter zu lesen und ich hoffe, hiermit ein paar positive Denkansätze weitergeben zu können.

Herzliche Grüße

eure Brigitte