zurückVeröffentlicht am 28. April 2020 von Brigitte Fritzel

Raus aus der Angst

Zwei Dinge sollten wir loslassen. Die Furcht vor Zukünftigem und das Andenken an vergangenes Leid. Das eine berührt mich nicht mehr, das andere noch nicht.

Natürlich ist die Angst verständlich. Existenz- und Verlustängste kommen hoch – nun noch stärker, als je zuvor. Hinzu kommt die Angst vor der Veränderung, all dem Ungewissen und auch die Angst, zu versagen.

Vieles hat sich für uns schon geändert und es kommen bestimmt noch einige Veränderungen auf uns zu. So ist das Leben – nichts bleibt wie es ist, alles unterliegt einem ständigen Wandel.

Allerdings entscheiden wir, ob wir in die Angst gehen bzw. dort stecken bleiben oder positiv in die Zukunft schauen und unsere Gedanken auf eine gute Entwicklung und wundervolle Veränderungen ausrichten.

Wir können nicht negative, ängstliche Gedanken haben und positive Ergebnisse erwarten. Um positive Wirkungen zu erfahren müssen wir auch positive Ursachen setzen. Deshalb sollten wir keine Energie mehr in das legen, was wir fürchten, wovor wir Angst haben.

Leichter gesagt, als getan – ich weiß!

„Die kleinste Hoffnung ist besser als die schlimmste Befürchtung“ (Mark Twain)

Wir können nicht in die Zukunft schauen und wir wissen auch nicht, was sich aus all dem entwickeln wird. Aber wir können uns eine positive Einstellung zulegen, indem wir uns immer wieder auf positive, hoffnungsvolle und freudige Gedanken ausrichten.

Fangen wir einfach damit an. Was soll denn passieren? Es tut nicht weh und wir haben nichts zu verlieren. Im Gegenteil – es kann nur besser werden, wenn wir uns nicht andauernd mit dem beschäftigen, was wir nicht wollen und was uns nicht gefällt.

Nehmen wir stattdessen lieber das Gute und die schönen Dinge des Lebens wahr und legen unseren Fokus darauf, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen. Jeder kann sich seine Welt so gestalten, wie sie ihm gefällt – nicht nur Pippi Langstrumpf.

Weder für Gedanken noch für Gefühle gibt es Grenzen. Es ist die Angst, die uns immer wieder Grenzen setzt.

Unsere Gedanken sind frei, lasst eurer Phantasie freien Lauf.

In allem gibt es etwas Gutes – oft erkennen wir erst viel später das Gute darin. Wenn du schaust zurück, ist dein Unglück oft dein Glück.

Alles Liebe, eure Brigitte